... es Weihnachtet sehr...

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Sternsinger

Rund um den 6. Januar ziehen die Heiligen drei Könige, auch Sternsinger genannt durchs LAnd.  Dabei handelt es sich um ein kleines Umzugsspiel verbunden mit einem Heischebrauch (um Gaben heischen = bitten), denn es wird um Gaben gebeten, früher für die ausführenden Kinder, heute verbunden mit karitativen Zwecken für Notleidende in anderen Erdteilen. 

Krampuskarten

Für Jugendliche gab es seit Beginn des 20. Jahrhunderts den Brauch des Verschickens von Krampuskarten. Sie waren meist in Rot und Schwarz und auch in Gold gehalten, mit manchmal auch anzüglichen Sprüchen versehen und wurden anonym verschickt und dies hatte Folgen für den Empfänger (meist war es eine Empfängerin)– sie wurden unfrankiert versendet und so war beim Überbringen ein Strafporto fällig. 

Weizenlicht

Am 13. Dezember (in manchen Gemeinden auch zu Barbara am 4. Dezember) wurde auf einem Teller in Wasser vorgequollener Weizen aufgestreut und durch weiteres mäßiges Gießen zum Keimen gebracht. In die Mitte wurde eine Kerze gestellt, deren Licht, als Hinweis auf jenes Licht gilt, das Jesus in die Welt brachte.  

Krampus

 Der Krampus und seine Kumpanen machten seit dem 16. Jahrhundert am Abend des 5. Dezember die Dörfer unsicher und lauerten schlimmen Kindern auf. Sie wurden mittels Kettenrasseln erschreckt und mit Schlägen mit einer Birkenrute bestraft. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Krampus zum Begleiter des Heiligen Nikolaus am 6. Dezember. Dies war eine Folge der Rekatholisierung. 

 Die Budlnandl 

Sie schaut, ob alles „Rechtens“ ist. Auch sie bringt wie viele andere Perchten Glück und Segen in die Häuser - auch Segen für die Hühner. Die Nandl kommt mit lautem Geschrei wie„pie, pie, krah krah“ und streut würfelig geschnittene Rüben, Nüsse, Erdäpfel oder Süßigkeiten in die Stube, in der die Kinder warten.